Montag, 3. Juli 2017

dokumentiert

Hallo Ihr Lieben,

der Juni hat mich fest im Griff.
Wir haben etliche Geburtstage gefeiert, zwei Schulfeste besucht, waren dreimal im Biergarten und haben das eine oder andere Mal gegrillt.
Eigentlich ist das richtig schön, natürlich.
Diät-tauglich allerdings so gar nicht...

Mein Juni-Erfolg besteht darin, nicht zugenommen zu haben. Worüber ich echt stolz bin.

Zwischendurch räume ich recht viel im Haus rum.
Und schaut mal, was mir da in die Hände gefallen ist:




 Man beachte die 2. Zeile.... hi hi.... das war gleich am zweiten Tag.

Dieses für nicht eingeweihte Diätler unlesbare Geschreibsel ist von 2010.
Das war ein halbes Jahr, nach der Geburt unseres ersten Kindes.
Nach der Wuchtbrummenschwangerschaft...

Da hab ich mir von einer Freundin ein WW-Punktebuch mitbringen lassen, und hab dann fleißig ein dreiviertel Jahr Punkte gezählt. Immerhin hab ich damals 8 Kilo abgenommen. Das war schon mal nicht schlecht.
Dann kam lange Zeit nichts.
Immer wieder schreib ich in dieses Heft Gewichtstechnische Fakten. Bis heute.
Zuletzt hab ich versucht, Kalorien zu zählen, das hat sich aber so gar nicht etabliert, weil es schlichtweg total nervig ist. Ich find es ätzend, mir vor dem Essen auszurechnen, was und wieviel ich essen darf, um keine üble Überraschung dann zu erleben. Oft hab ich einfach so einen Stress, dass ich dazu nicht fähig war, oder es vergessen hab.
Auserdem hat es mich unter Druck gesetzt, und das mag ich gar nicht.
Ich denke, Abnehmen muss wenigstens ein klein bissle Spaß machen, sonst klappt es eh nicht.

Mein derzeitiges Konzept ist deswegen auch recht einfach:

Einfach weniger Essen!

Hört sich so einfach an, ist aber verdammt schwer.
Ich denke, ich bin aber auf einem guten Weg.
Ich höre beim Essen sehr viel mehr in mich hinein, wann ich denn satt bin, bzw. kann auch oft schon vor dem Satt sein mit Essen aufhören. Wobei ich auch schaue, dass mindestens die Hälfte der MAhlzeit aus Obst oder Gemüse besteht.

Diese Methode klappt für mich sehr gut.
Und es macht mir kein schlechtes Gewissen und setzt mich nicht unter Druck.

In mein "Heft" schreib ich nun nur noch die "gewichtigen Zahlen" mit Datum rein.
Das muss vorerst reichen als Diät-Dokumentation.
Im Endeffekt gehts ja auch nur um diese Zahlen, gell  ; )

Habt ihr denn auch so eine schriftliche Dokumentation eurer tapfer durchkämpften Pfundereduktion?

Ich hoffe, bei euch läufts wie am Schnürchen.
Viele liebe Grüße

Angela









Kommentare:

  1. Eine prima Dokumentation und jede muß natürlich ihren eigenen Weg finden, da gibt es kein richtig und falsch.
    Ich glaube, das größte Problem beim Abnehmen ist immer das, was und rund machte: der Genuß.
    Ich kann nicht aufhören zu essen, wenn´s mir schmeckt. Deshalb komme ich gtu zurecht mit Weight Watchers und deren Portionen.

    Ob es bei mir flutscht? Nee, das Fett klebt an mir wie Honig. Ich müßte noch viel strenger mit allem sein, genauer, mich mehr bewegen, mehr trinken, mehr Disziplin... aber wichtig ist erstmal der Punkt: nicht weiter zunehmen, so wie Du sagst.

    Und das klappt! Und das ist besser, als es all die Monate und gar Jahre zuvor war.

    Nana

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  2. ne ich schreibe gar nichts auf . Im Moment bewegt sich nix bei mir . Halte mein Gewicht. Was ich gar nicht schlecht finde .Daumen drück für Dich
    LG heidi

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  3. Für mich ist WW ein Rätsel. Bin bei meiner Mutter mit der Brigitte-Diät groß geworden. Heute überschlage ich nur noch die meine Bedarfsmengen nach der Art des Ernährungsprogrammes vom Fitnessstudio.
    Im Moment schreibe ich nicht auf.
    Solang man mit seiner Art zurecht kommt, ist alles gut.
    Winkegrüße Larissa

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