Montag, 29. Mai 2017

Halli hallo, Marle ist auch dabei


Ein fröhliches Hallo,

als ich Nanas Post und Eure Kommentare dazu las, habe ich ganz spontan Mitmachwillen bekundet (Nana, Dir vielen Dank dass du diesen Blog ins Leben gerufen hast und für die Einladung). Ich bin ganz klar übergewichtig. Nicht dass mich das unglücklich macht, aber es freut mich nun auch nicht gerade.

Bei meinen 155cm Lebensgröße dürfte ich nur weit weniger auf die Waage bringen, die übrigens ganz unentschlossen ist. Beim ersten drauf Steigen verkündete sie noch 81,8 kg, beim zweiten mal milderte sie ab auf 81,1 kg. Mein Spiegel dagegen hat eine ganz unmissverständliche Haltung: "Mädel, Du hast zu viel Speck auf den Rippen!".

Ob nun 82 oder 81 Kilo, mein BMI von 33 verkündet Adipositas. Klingt ganz schön fies.

Auch wenn ich ein Genussmensch bin und gutes Essen und Trinken zu schätzen weiß, ich merke dass es meinem Körper schwer fällt meine Üppigkeit zu tragen. Dagegen sollte sich doch etwas machen lassen.

Eine "klassische" Diät darf ich lt. Doc aus gesundheitlichen Gründen nicht machen, wie überhaupt mein Breitenwachstum mit meiner Erkrankung begann. Ich nehme Cortisontabletten als lebenserhaltendes Medikament und binnen 4 Wochen nach Einnahmebeginn saß meine Kleidung wie ne Presswurstpelle.

Wie schon erwähnt, mein Hüftgold macht mich nicht unglücklich, ich bin froh dass ich lebe. Nur, es darf nicht noch mehr werden. Lieber weniger. Dann würde mir Bewegung wieder leichter fallen, z.B. beim Tanzsport. Da hüpfe ich längst nicht mehr wie eine Elfe, sondern eher wie ne Zwölfe.

Diät nee! Ernährungs- und Essgewohnheiten umstellen ist mein Plan!

Erste Maßnahmen:
  • weniger Fruchtsäfte (mehr Wasser) und wenn, dann mit Wasser verdünnt. Natürlich nur 100% Fruchtsäfte ohne Zuckerzusätze. Und keine Limo!
  • Wein, hier gilt das Gleiche wie bei Säften. Schorle schmeckt genau so lecker!
  • Bier: alkoholfreies Bier hat nur die Hälfte an Kalorien und alkoholfreies Weizenbier hat rund 40% weniger Kalorien als die alkoholhaltigen Vertreter und ist eines der besten isotonischen Getränke überhaupt.
  • Kartoffelchips und Co. habe ich mir selbst verboten. Süßkram ist nicht so mein Problem, den esse ich schon immer wenig und wenn, dann reichen mir eine Praline oder zwei Stücken Schoki o.ä. Ein Kasten Pralinen hält bei mir ein halbes Jahr, es sei denn mein Mann kommt in seine Nähe.
  • Sahne ist beim Kochen tabu, sie wird durch etwas Milch ersetzt. Schmeckt genau so gut.
  • Zucker. Eine Prise Zucker rundet viele herzhafte Gerichte und Marinaden ab. Das Mittel meiner Wahl ist hier der Birkenzucker, auch Xylit genannt. Er hat fast die gleiche Süßkraft wie Zucker, hat aber wohl 40% weniger Kalorien als Haushaltszucker. Man sollte sich aber langsam daran gewöhnen, sonst wirkt er abführend. Kuchen (selten) backe ich dagegen mit Haushalts- oder Rohrzucker und esse nur ganz wenig davon.     Achtung! Xylit ist für Haustiere tödlich!
  • Überhaupt Salatmarinaden. Ich nehme nur einen Bruchteil der in Rezepten angegebenen Menge an Öl und ergänze mit Wasser. Das mildert die Säure vom Essig auch und ist nicht nur weniger fetthaltig, sondern schmeckt uns so auch besser.
  • Kaffee trinke ich mit Milch und Zucker. Zucker habe ich auch im Kaffee gegen Birkenzucker ausgetauscht und zusätzlich von einem Löffel voll auf einen halben Löffel voll reduziert. Was die Milch betrifft, bin ich noch am experimentieren mit Pflanzenmilch, ich werde berichten.
  • Wurst enthält versteckte Fette, ich beschränke mich auf Schinken und nur ganz selten mal ein bisschen Leberwurst. Gartenwurst (Gemüse in Aspik) mögen wir auch und jetzt im Sommer esse ich sehr gerne Gurken, Radieschen, Tomaten oder einfach nur Bollenpiepen (Zwiebelgrün) auf's Butterbrot. Thema
  • Butterbrot. Die Butter ersetze ich überwiegend (mal ein bisschen darf schon sein) durch Frischkäse, Quark, Hüttenkäse oder einen pflanzlichen Aufstrich.
  • Käse. Nur wenig.
Das alles hat schon etwas gebracht. Meine Anfang Februar kaum zu schließenden Hosen passen wieder. Aber zum Wohlfühlen, um leichter und gesünder durch's Leben zu gehen braucht es noch viel mehr Verlust. Verlust an Speck.


 Ich wünsche uns allen hier viel Erfolg dabei!

 Herzliche Grüße
Marle




Kommentare:

  1. Ja, so ist es wie Du schreibst, wenn man erkannt hat, daß es einem besser oder gesünder mit etwas weniger geht, dann ist das die halbe Miete. Ich glaube nicht, daß hier irgendjemand illusorische Traummaße haben möchte, brauchen wir auch nicht, wir haben unsere ganz eigene Schönheit. Dennoch haben wir eine Gesundheit und die leidet ab einem gewissen Mehr an Gewicht, da können wir es uns noch so schön reden. Und es ist prima, wenn man gefragt wird: "Darf´s ein bisschen mehr sein?" "Nein, danke, geben Sie das Mehr der Dame hinter mir!" ;-)

    Nana

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  2. So lange ich nicht die Dame hinter Dir bin...grins...
    Traummaße liegen ja auch im Auge des Beschauers und die von der Modewelt diktierten Traummaße gehen doch meist auch mit Verlust an Gesundheit einher. Eine Twiggy sollte nicht die Norm sein, wir wollen uns doch unsere Weiblichkeit erhalten.
    LG
    Marle

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  3. Hallo Marle, schön dass du auch dabei bist.
    Ich sitze hier gerade bei meinem Erdbeer-Joghurt-Müsli und einer Tasse Tee und einem Glas Wasser.
    Ich habe ein größeres Glas mit 250ml Inhalt und zu jeder Mahlzeit trinke ich mindestens ein Glas. So habe ich morgens schon:
    150ml Leitungswasser mit Tabletten
    250ml Tee
    250ml Stilles Mineralwasser
    250ml Tee
    Winkegrüße Larissa

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